Dr. Daniele Ganser

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Dr. Daniele Ganser

Schweizer Historiker

Dr. Daniele Ganser ist spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik.

Geboren wurde er 1972 in Lugano. Seine Jugend verbrachte er in Basel, wo er 1992 die Matura erhielt. Er studierte ab 1992 Geschichte, Internationale Beziehungen, Philosophie und Englisch an der Universität Basel, an der Amsterdam University (UVA) und an der London School of Economics and Political Science (LSE). Als Senior Researcher war er beim Think Tank Avenir Suisse in Zürich für Wirtschaftspolitik und Zeitgeschichte zuständig. Am Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich forschte er zu den Themen Sicherheitspolitik, Globalisierung, verdeckte Kriegsführung und Menschenrechte. An der Universität Basel unterrichtete er von 2006 bis 2009 die Studentinnen und Studenten am Historischen Seminar im Bereich Zeitgeschichte. Danach war er von 2009 bis 2015 Dozent am Institut für Soziologie im Nachdiplomstudium Konfliktanalysen. Seine Forschungsresultate zum globalen Kampf ums Erdöl kommuniziert er in öffentlichen Vorträgen. Seit Juni 2011 leitet er als Direktor das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel, welches zu den Themen Energie, Krieg und Frieden forscht. Seit 2012 ist er Dozent an der Universität St. Gallen und unterrichtet dort zusammen mit Prof. Rolf Wüstenhagen den Kurs “Geschichte und Zukunft von Energiesystemen”, bei dem die Kosten und Chancen der Energiewende untersucht werden. Am 23. April 2016 erhielt er in Bonn von Mensa, dem Verein für Hochbegabte, den Deutschen IQ-Preis 2015 in der Kategorie „Intelligente Vermittlung von Wissen“. Mensa erklärte, er erhalte den Preis, “weil er durch seine kritischen und teils kontroversen Veröffentlichungen die breite Öffentlichkeit dazu anregt, die Welt um sich herum zu hinterfragen.  (Zusammenfassung von EF-F aus CV)